Das Ende einer wilden Ehe

Hochzeitsfoto

Käme jemand auf mich zu und würde sagen: „Ja, ist es denn zu fassen! Ihr habt euch nach über 13 Jahren nun doch noch das Ja-Wort gegeben?!“, könnte ich dieser Person nur antworten, dass es für mich nun wirklich noch nicht zu fassen ist. Aber es fühlt sich gut an. Frisch verliebt ist ganz schön Pillepalle dagegen. Denn es fühlt sich für mich an, wie eine tiefe, innige, gewachsene Liebe kunstvoll durchsetzt mit prächtigen Schmetterlingen im Bauch.

Dass Natali und ich mit dem 1. April ein durchaus interessantes Datum für unsere Hochzeit gewählt hatten, war uns erst einmal gar nicht so bewusst. Wir fanden den 1.4.14 einfach gut zu merken.

Es war ein schöner Tag. Viele gute Freunde und liebe Verwandte haben ihn dazu gemacht. Wir haben toll gegessen, die Sonne strahlte, eine zerbrochene Lampe brachte uns das nötige Glück für die nächsten Jahre und getanzt haben wir auch. Wunderbar.

Wir sind happy…

9 thoughts on “Das Ende einer wilden Ehe

  1. „Denn es fühlt sich für mich an, wie eine tiefe, innige, gewachsene Liebe kunstvoll durchsetzt mit prächtigen Schmetterlingen im Bauch.“

    Vermutlich das Schönste, das ich heute zu lesen bekomme <3

    Herzlichen Glückwunsch 🙂

  2. Hilde says:

    heißt du jetzt nach der Hochzeit noch Zellmi? Oder wird der Blog jetzt umbenannt?
    anyway, herzlichen Glückwunsch euch beiden und Schmetterlinge für viele,viele Jahre!
    Liebe Grüße, Dani

  3. Na sowas, über einen Artikel über das soziale Netzwerk „ello“ bin hier gelandet. Schön von dir zu lesen und dann gleich so offen und tief. Wir kennen uns von der Software-Kollektiv-Idee.
    Aber erstmal Gratulation dir und Natalie. 13 Jahre Brautwerbung ist ne Leistung 🙂
    Und auch Stuttgart, wo ich studiert habe, ist mit etwas Suchen lebenswert.
    So ein Klinikaufenthalt kann ja das Leben ganz neu anfangen lassen, auch habe ich gerne gelesen. Nach der Jana-Geschichte war ich selber 8 Wochen auf Kur, und jetzt hab ich was zu Überlegen: Bringt einen eine Kommune an die psychischen Grenzen und zeigt damit, wer man wirklich ist? Oder funktioniert sie nur für eine kleine Minderheit?
    Naja, ich lebe inzwischen wieder ganz gerne bei den gASTWERKen. Zwar ist nix mehr mit Programmieren, schon gar nicht im Kollektiv, ich schlage mich mehr schlecht als recht als Dozent durch. Übrigends habe ich grad die Baustelle, von meine Webseite nach WordPress zu portieren. WP an sich ist super, für die meisten Sachen komme ich auf den Faktor 100 x schneller (!) als selber schreiben. Zusammen-klicken statt in Java oder JavaScript schreiben meine ich damit.
    lG, B.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.