… so soll zumindest Herrmann Hesse einst gesagt haben. Und ich hoffe er hatte recht damit; denn Natali und ich haben uns entschieden, wieder aus der Kommune auszusteigen.

Den Anderen hier haben wir es vergangenen Dienstag gesagt, und in den letzten Tagen habe ich einige Freunden und Verwandten eingeweiht. Hinzu kamen viel und zum Teil sehr lange Gespräche mit meinen MitbewohnerInnen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ihre Reaktionen eine weite Bandbreite aufwiesen; von Trauer und Wut bis hin zu Verständnis und Dankbarkeit für die gemeinsam verbrachte und gestaltete Zeit. weiterlesen

Mir ist es an dieser Stelle sehr wichtig, zu meiner Zeit auf dem Los Geht’s, welches über Pfingsten auf einem alten Gutshof in Oberkaufungen stattfand, mehr zu schreiben, als dass es klasse und eine tolle Erfahrung war. Doch muss ich jetzt erst einmal sagen, dass das Los Geht’s wirklich klasse war und eben auch eine tolle Erfahrung. weiterlesen

So liebe Freunde … 365 Tage sind es nun, die Natali und ich nun in der Kommune Waltershausen leben. Einmal Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Zur Feier des Tages haben sie uns heute Abend auch beim Phase 10 spielen gewinnen lassen. Zudem wurde ich heute von einem Interessierten gefragt, ob ich sein Fürsprecher sein möchte. Ich habe übrigens Ja gesagt … und mich darüber gefreut. weiterlesen

Im Spätsommer 2009 waren Natali und ich als Schnuppergäste zum ersten Mal ein Wochenende hier in der KoWa. Dies war damals für uns eine wichtige Erfahrung, haben wir doch so einen ersten, aber doch recht intensiven Eindruck von unserem heutigen Zuhause bekommen können.

Nun standen am vergangenen Wochenende, auf unsere Einladung hin, wieder ein gutes Dutzend Schnuppergäste bei uns auf der Matte, um ihrerseits die KoWa kennenzulernen. Und auch diesmal habe ich an dem Schnupperwochenende teilgenommen, nur dass ich diesmal die Seiten getauscht hatte und einer von zwei Gastgebern war – zum für mich ersten Mal. weiterlesen

Wer mich schon sehr lange kennt, weiß vielleicht noch, dass ich in einem früheren Leben mal eine Ausbildung zum Technischen Zeichner absolviert habe. Zu dieser Ausbildung gehörte auch ein Jahr in der Metall-Werkstatt, mit Feilen, Drehen, Fräsen und so. Aber wie gesagt, dass ist alles sehr sehr lange her … gut 20 Jahre. weiterlesen

Auch bei uns ist der Winter ziemlich massiv eingebrochen. Und irgendwie ist alles etwas enger, etwas familiärer geworden. Es kommen weniger Gäste vorbei und die Außenflächen spielen bei der Alltagsgestaltung eine deutlich geringere Rolle. Oder sollte ich eher sagen, dass die Sachen, die Draußen stattfinden, dort stattfinden, weil sie dort stattfinden müssen. Und natürlich ist das nur allzu logisch. Aber es lässt mich unsere Gemeinschaft noch mal viel direkter erleben. So richtig zu werten weiß ich das jetzt noch nicht, aber es ist in jedem Fall etwas, dass mir aufgefallen ist. Und ich bin schon ziemlich auf die kommenden Monate gespannt.

Es ist eine Zeit lang her, seit ich hier zum letzten Mal etwas über mich und mein Leben in der Kommune berichtet habe. Inzwischen ist eine Menge passiert. Die Blätter sind gefallen, der Ausblick aus dem Fenster an meine Schreibtisch hat sich deshalb grundlegend geändert. weiterlesen

Vor ein paar Wochen habe ich bei uns in der Kommune-Kneipe den Quizmaster geben dürfen. Das Quiz fand im traditionellen Stil des britischen Pubquiz statt.

Eigentlich wollte ich schon länger mal von dem Event berichten, aber irgendwie ist es in den Tausend Kleinigkeiten des Kommunealltags untergegangen. Aber jetzt ist mir, auf der Suche nach einem anderen Bild, die Aufnahme von mir als Quizmaster wieder in die digitalen Hände gefallen. weiterlesen

Schon oft habe ich davon berichtet, dass das Leben in einer Kommune ziemlich abwechslungsreich ist. Diese Aussage möchte ich heute mal anhand eines konkreten Tätigkeitsbericht untermauern. Okay! Also, was habe ich in der vergangenen Woche alles so gemacht und erlebt … weiterlesen