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	<title>Zellmi &#187; Tätigkeiten</title>
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		<title>Das neue Büro</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 19:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist der erste Blog-Beitrag, den ich von meinem Schreibtisch in unserem neu eingerichtetem Büro schreibe. Wir sind dabei Max und ich, und das Büro ist eigens für uns Computer-Arbeiter gedacht. Max macht, grob gesagt, in Web-Entwicklung, und ich bin ja gerade dabei meine Selbständigkeit in Richtung Web-Konzeption bzw. Informationsarchitektur anzuleiern. Ich firmiere dabei jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2010/05/büro.jpg" alt="" title="büro" width="580" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-526" /></p>
<p>Dies ist der erste Blog-Beitrag, den ich von meinem Schreibtisch in unserem neu eingerichtetem Büro schreibe. Wir sind dabei Max und ich, und das Büro ist eigens für uns Computer-Arbeiter gedacht. Max macht, grob gesagt, in Web-Entwicklung, und ich bin ja gerade dabei meine Selbständigkeit in Richtung Web-Konzeption bzw. Informationsarchitektur anzuleiern. Ich firmiere dabei jetzt einfach mal als <a href="http://www.matthias-zellmer.de/">Webarchitekt</a>. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Schlussendlich ging das mit dem Büro ziemlich fix. Vor gut 4 Wochen sind wir hier mit unseren Sachen angekommen und es stand damals noch ziemlich in den Sternen, wie lange es dauern würde, bis ich einen Arbeitsplatz außerhalb des eigenen Zimmers bekomme. Es musste ja einiges besprochen und entschieden werden. Ist es überhaupt drin, dass Max und ich ein Büro-Zimmer bekommen können? Und wenn ja, wann? Und welches? Diese Sachen waren dann aber recht schnell entschieden und wir konnten somit recht bald an die Umsetzung gehen.</p>
<p><a href="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2010/05/büro2.jpeg"><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2010/05/büro2-580x386.jpg" alt="" title="büro2" width="580" height="386" class="aligncenter size-medium wp-image-527" /></a></p>
<p>Das heißt, dass wir aus einem kleinen, recht reduziert ausgestattetem Gäste-Zimmer, ein Hightech-Büro machen mussten. Naja, so Hightech ist es dann doch nicht, aber immerhin haben wir Internet und zwei schicke Arbeitsplätze. Und eine kleine Lounge-Ecke mit zwei schicken Sesseln und einem Tisch. Ein paar Pflanzen haben sich auch schon ins Zimmer verirrt. Jetzt fehlt nur noch ein wenig Kunst an den Wänden … und ein Telefon. Aber eigentlich fehlt es mir nur bedingt. Ein nicht vorhandenes Telefon kann auch nicht klingeln :-)</p>
<p>Eine nette Erfahrung war es, das Büro gemeinsam mit Max und noch einem Kommunarden (und treuem Leser dieses Blogs … Grüße!) mit zu verkabeln. Bisher hatte ich mich an solche Sachen nie rangetraut. Aber ich merke gerade, wie ich nach und nach mutiger werde und mir immer mehr Sachen zutraue. Ich weiß zwar, dass hier in der Kommune die Leute es auch nicht gerade toll finden, wenn Fehler oder Sachen kaputt gemacht werden, aber irgendwie fürchte ich mich hier viel weniger davor einen Anschiss zu kassieren. Das lässt mich auch auf Gebieten Selbstvertrauen tanken, die ich vorher immer gemieden habe.</p>
<p>Aber zurück zum Büro. Für mich heißt es jetzt, die ganzen Formalien anzugehen und meine Selbständigkeit in trockene Tücher zu bringen, damit ich das neue Büro auch mit fachlichem Leben füllen kann. Max ist ja schon dabei und ich habe schon nach dem ersten, gemeinsam mit ihm in einem Büro verbrachtem Tag das Gefühl, dass das mit uns und dem Büro gut laufen wird. Zumindest bin ich schon mal sehr froh, dass ich weder weiterhin in einem Großraumbüro, noch alleine in einem kleinen Teilzeit-Gästezimmer werde arbeiten müssen. Klingt doch gut, oder?!</p>
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		<title>Kurzgeschichtenschreibtraining</title>
		<link>http://zellmi.de/2010/01/12/kurzgeschichtenschreibtraining/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lediglich vier der 44 Kapitel des Buches Von der Kunst des Schreibens … und der spielerischen Freude, die Worte fließen zu lassen von Julia Cameron, habe ich damals wirklich gelesen. Damals, das war vor etwas mehr als zwei Jahren, als mir Natali das Buch geschenkt hatte. Ich hatte ihr zuvor erzählt, dass ich mir gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2010/01/schlitten.jpg" alt="schlitten" title="schlitten" width="575" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-412" /></p>
<p>Lediglich vier der 44 Kapitel des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426871955?ie=UTF8&#038;tag=zellmi-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3426871955">Von der Kunst des Schreibens … und der spielerischen Freude, die Worte fließen zu lassen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=zellmi-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3426871955" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> von Julia Cameron, habe ich damals wirklich gelesen. Damals, das war vor etwas mehr als zwei Jahren, als mir Natali das Buch geschenkt hatte. Ich hatte ihr zuvor erzählt, dass ich mir gut vorstellen könnte, am Schreiben Freude zu haben. Ich sollte noch erwähnen, dass das zweite Kapitel gerade mal eine halbe Seite lang und eigentlich auch kein richtiges Kapitel ist. Es ist ein Übungsaufgabe. Die Autorin forderte mich darin auf ins &#8220;kalte Wasser&#8221; zu springen und genau drei Blatt DIN-A4-Papier zur Hand zu nehmen. Darauf sollte ich einfach los schreiben. In dieser Sekunde und ohne vorher nachzudenken. Das habe ich dann auch sogleich getan. </p>
<p>Am vergangenen Wochenende sind mir dieses drei Blatt Papier beim Aufräumen wieder in die Hände gefallen und damit das nicht verloren geht, was ich damals einfach so runter schrieb, habe ich es soeben mal schnell abgetippt. Dabei kam mir in den Sinn, die Zeilen einfach mal hier einzustellen. Rau, unlektoriert und mit allen Ecken und Kanten.</p>
<blockquote><p>Der kleine Mann kaufte sich das Fahrrad. Er brauchte sehr lange bis er sich endlich für dieses spezielle Rad entschieden hatte. Es war ein schönes Rad. Der Rahmen hat eine ganz besondere Lackierung. Es ist in einem leuchtenden Gelb lackiert, das durch die roten Streifen einen sehr verwegenen Eindruck macht. Welch&#8217; eine Freude wird es sein, mit diesem Rad einen steilen Hügel herunter zu brausen. Die roten Streifen auf gelbem Grund werden den passierten Menschen nachhaltig in den Augen leuchten! Doch was die Lackierung nicht kaufentscheidend. Entscheidend waren die Erinnerung, die das Rad hervorbrachte. Er musste zwangsläufig an süssen … viel zu süssen Kakao denken. An Gulasch-Suppe an langen, kalten Winterabenden. An das grüne Telefon im Flur … natürlich mit Wählscheibe und kabelgebunden. An Pullunder, Nicki-Pulli, Pinocchio und Heidi. An Buddeln im Bach, der die Wiese hinterm Haus durchquerte, und an … ach, an so vieles. Natürlich auch an ein paar unangenehme Dinge. Oder doch nicht? Nein, eigentlich nicht. Warum war das so? Die gute alte Zeit! War sie wirklich so gut? Sicher nicht … nicht nur. Aber eben doch gut genug, um sich gerne daran zu erinnern.<br />
Eine gute Erinnerung hatte ihn auch dazu bewogen, dieses rot-gelbe Rad auszuwählen. Er hatte nie selbst ein solches Modell. Er hatte ein kleines gelbes Rad. Zuerst mit Stützrädern. Die kamen aber bald ab. Denn er lernte schnell. Und wenn er an etwas Freude hatte, noch schneller. Und am Radfahren hatte er große Freude. Berge wurden schon damals in halsbrecherischer Manier heruntergesaust. Bremsen? Bremsen waren was für die die uncool waren. Und uncool war, wer entweder an langweiliges Rad hatte, oder wer ein langweiliger, d.h. hasenfüßiger Fahrer war. Er hatte ein langweiliges Rad, darum musste er eben ein mutiger … ein wagemutiger Höllenreiter sein. Im Sommer wie im Winter. Im Winter wurden die Räder im Schuppen ein- und die Schlitten ausgemottet. Auch hier musste er was wagen. Er hatte keinen schnellen roten Plastik-Bob-Schlitten. Er hatte den alten, kleinen Schlitten seiner Mutter. Mehrfach geschraubt und nicht sehr ansehnlich. Auch nicht schnell. Die Kufen waren einfach zu breit. Das weiß er heute. Damals war es einfach nur so. Auch wenn er mit den ersten Schneeflocken den Schlitten auf Vordermann gebracht hat. Kufen abschleifen und mit Speck einreiben. Die Kufen mussten glänzen und einfach nur schnell sein. Auch wenn es nur wenig brachte. Die anderen Jungs kannten die Tricks ebenfalls und da half es auf der Überholspur nichts, wenn man noch so toll präparierte Kufen hatte. Nur in einer Disziplin war er der ungekrönte König: Schlittenweitsprung. Irrsinnige Rampen wurden gebaut und dann gings drüber. Schlittenlängen waren das Mass und er war der Adler. Der Überflieger. Breite Kufen waren eben doch zu etwas nütze. So war der Wagemut sein treuer Begleiter. Sein bester Coolness-Berater. Wer ein langweiliges Fahrrad und einen Schlitten mit zu breiten Kufen hatte, musste einfach etwas zu bieten haben, was die Jungs mit roten Schlittenbobs und mit Bonanza-Rad nicht hatten. Und nun … als erwachsener, nicht mehr so wagemutiger mann, da musste er jetzt eben doch ein Bonanza-Rad sein … rot-gelb.</p></blockquote>
<p>Dass ich das Buch übrigens nicht mehr weiter gelesen hatte, lag nicht an der Qualität des Buchs. Auch nicht daran, dass ich schon nach vier Kapiteln gemerkt habe, dass das Schreiben mir keinen Spaß machte. Im Gegenteil, diese vier Kapitel haben mir als Initialzündung vollkommen gereicht und seither schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.</p>
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		<title>&#8220;Urlaub in unserer Zukunft?&#8221; oder &#8220;Ob sich ein Traum leben lässt?&#8221;</title>
		<link>http://zellmi.de/2009/11/19/urlaub-in-unserer-zukunft-oder-ob-sich-ein-traum-leben-lasst/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Stunden des Jahres 2008 haben Natali und ich uns für das neue Jahr vorgenommen, uns zu entscheiden. Wir wollten uns entscheiden, wo die Reise unserer Lebens hin gehen soll. Schließlich wurde Natali in diesem Jahr 30 und ich werde im kommenden 40 Jahre alt. Da kann man schon mal langsam anfangen etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kommune-kowa.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-327" title="kowa_wohnhaus" src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2009/11/kowa_wohnhaus.jpg" alt="kowa_wohnhaus" width="580" height="321" /></a></p>
<p><strong>In den letzten Stunden des Jahres 2008 haben Natali und ich uns für das neue Jahr vorgenommen, uns zu entscheiden. Wir wollten uns entscheiden, wo die Reise unserer Lebens hin gehen soll. Schließlich wurde Natali in diesem Jahr 30 und ich werde im kommenden 40 Jahre alt. Da kann man schon mal langsam anfangen etwas verbindlichere Zukunftspläne zu machen.</strong></p>
<p>Wir hatten einige Optionen im Angebot. Dazu gehörte sogar das von Natalis Mutter vorgeschlagene Auswandern nach Irland. Auch haben wir ernsthaft überlegt, ein altes Haus zu kaufen, um es aufzumöbeln. Natali reizte daran, sich handwerklich austoben zu können. Ich freute mich eher auf den Garten und die Gartenarbeit. Gar nicht mehr so richtig auf der Rechnung hatten wir <a href="http://www.natali-haug.de/?p=237">unsere frühere Idee von einem Leben in Gemeinschaft</a>. Diese Idee erneuerte sich er nach dem <a href="http://zellmi.de/2009/06/02/mal-wieder-kommunen-luft-geschnuppert/">Besuch beim <em>Los geht&#8217;s 2009</em></a>.</p>
<p>Nachdem die Idee vom Leben in einer Kommune bei uns noch vor einem Jahr fast völlig vom Tisch war, ist sie heute aktueller denn je. In der Folge des <em>Los geht&#8217;s</em> haben wir insgesamt drei Kommunen besucht. Die erste … <a href="http://www.hof-rossee.de/">die <em>Kommune Hof Rossee</em></a> … liegt zwischen Kiel und Flensburg, also dort, wo wir gerne Urlaub machen. <a href="http://zellmi.de/2009/09/15/besuch-der-kommune-niederkaufungen/">Auch waren wir mal wieder in der <em>Kommune Niederkaufungen</em></a> und damit in der Kommune, in die wir 2006 schon fast einmal eingezogen wären. Die dritte Kommune, die wir besuchten, war die <em>KoWa</em> in Waltershausen. Nach einem <a href="http://zellmi.de/2009/09/01/ein-besuch-in-der-puppenfabrik/">gemeinsamen Schnupperwochenende Ende August</a> und <a href="http://www.natali-haug.de/?p=470">Natalis Erntehilfe vor ein paar Wochen</a>, waren wir die vergangene Woche wieder dort. Und um es vorweg zu nehmen: Wir wären am Liebsten direkt dort geblieben.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waltershausen">Waltershausen</a> liegt in Thüringen, ganz grob zwischen Erfurt und der Grenze zu Hessen. Also gar nicht mal so weit von meiner alten Heimat entfernt. Die beiden Hauptsehenswürdigkeiten sind das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Tenneberg">Schloss Tenneberg</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtkirche_%28Waltershausen%29">Stadtkirche</a>, die als Vorläuferin der Dresdner Frauenkirche gilt. Ein weiteres unter Denkmalschutz stehendes Gebäude im etwas mehr als 10.000 Einwohner zählenden Waltershausen ist die Puppenfabrik. Und genau dort findet man seit 2003 die <em>Kommune Waltershausen</em>.</p>
<p>In der <em>KoWa</em> leben derzeit 16 Menschen, darunter ein Dauergast, vier Kinder und drei Menschen in Probezeit. Und letzteres streben wir für das kommende Jahr auch an. Wir wollen dort gerne eine Zeit lang auf Probe leben. Dieses halbe Jahr wäre für uns eine Zeit, in der wir hoffentlich heraus finden können, ob das Leben in einer Gemeinschaft für uns dauerhaft geeignet ist und ob wir dann dort ganz einsteigen möchten. Wir können in dieser Zeit erproben, ob wir Entscheidungen, die die Gruppe betreffen, immer im Konsens treffen können? Sehen, ob wir damit klar kommen, kein eigenes Vermögen aufzubauen und bei allem eine Nummer größer zu denken? Herausfinden, ob es nervig ist, in WG-artigen Wohnungen zu leben. Auch ist zu klären: Kommt man mit den anderen Leuten in der Kommune klar? Jeweils persönlich oder auch mit der gesamten Gruppe. Erkenne ich immer meine eigenen Bedürfnisse und kann ich sie in ein gesundes Verhältnis zu den Bedürfnissen der anderen KommunardInnen und der gesamten Gruppe stellen? Und nicht zuletzt müssen Natali und ich erproben, ob wir sowohl als Paar, als auch als Individuen in der Gemeinschaft ankommen und sein können.</p>
<p>Diese und weitere Überlegungen würden mich wohl auch über eine &#8220;erfolgreiche&#8221; Probezeit hinaus begleiten. Doch ist da noch mehr. Vor allem ist da die Chance, ein Leben zu führen, das unsere Vorstellung von dem, was Arbeit ist und was nicht, in ein ganz anderes Licht taucht. Ein Leben, das das &#8220;Konzept Chef&#8221; aus gutem Grund nicht vorsieht und das zum Beispiel die Arbeit im und am Haus und die Erwerbsarbeit in ihrer Akzeptanz gleich stellt … sowie auch die Arbeit für den Erhalt der Gruppe. Einer Gruppe, in der Probleme und Befindlichkeiten gemeinschaftlich und zur Zufriedenheit <em>Aller</em> gelöst werden müssen, die dazu aber auch wirklich die notwendige Zeit und Ressourcen investiert.</p>
<p>Leben in einer Kommune ist also vor allem mit Umdenken verbunden. Und da freue ich mich drauf, denn der gerade Weg war mir schon immer zu beschwerlich.</p>
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		<title>Ein Besuch in der Puppenfabrik</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir vorletztes Wochenende auf dem schönen Hoffest der Kommune Niederkaufungen waren, haben wir am vergangenen unsere kleine Kommune-Sommer-Tour fortgesetzt und besuchten die Kommune Waltershausen. Dort hatten sie alle an Kommune Interessierten zu einem Schnupperwochenende eingeladen hatten. Einige KommunardInnen der KoWa, wie sich die Kommune Walterhausen zumeist selbst nennt, haben wir schon auf dem Los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2009/09/kowa.jpg" alt="kowa" title="kowa" width="580" height="304" class="aligncenter size-full wp-image-269" /></p>
<p>Nachdem wir vorletztes Wochenende auf dem schönen <a href="http://zellmi.de/?p=256">Hoffest der Kommune Niederkaufungen</a> waren, haben wir am vergangenen unsere kleine Kommune-Sommer-Tour fortgesetzt und besuchten die <a href="http://www.kommune-kowa.de">Kommune Waltershausen</a>. Dort hatten sie alle an Kommune Interessierten zu einem Schnupperwochenende eingeladen hatten.</p>
<p>Einige KommunardInnen der KoWa, wie sich die Kommune Walterhausen zumeist selbst nennt, haben wir schon auf dem <a href="http://zellmi.de/?p=189">Los geht&#8217;s an Pfingsten</a> kennen gelernt. Und nachdem uns deren <a href="http://www.kommune-kowa.de/pmwiki/pmwiki.php?n=Main.%dcberUns">Selbstverständnis</a>, die <a href="http://www.kommune-kowa.de/gallery/index.php">Bilder auf der KoWa-Website</a> und auch ein bisschen der zauberhafte Name &#8220;Puppenfabrik&#8221; des Gebäudekomplex recht zu gesagt haben, sind wir der Einladung zum Schnupperwochenende gerne gefolgt.</p>

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<p>Um es vorweg zu nehmen, wir hatten eine wirklich schöne Zeit bei sehr netten GastgeberInnen und die alte unter Denkmalschutz stehende Puppenfabrik hat uns wirklich ein bisschen verzaubert. Auch wenn noch wahnsinnig viel Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten vor den KommunardInnen liegt, so haben sie es sich dort in den sechs Jahren, die es die KoWa nun gibt, doch schon sehr schön eingerichtet.</p>
<p>Wir sind sogar recht entspannt wieder zu Hause angekommen, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist, wenn man gut zwei Tage lang diskutiert, besichtigt und gefeiert hat. Das alles hat in uns den Wunsch aufkommen lassen, die KoWa möglichst bald wieder zu besuchen. Vielleicht schon zur Erntewoche … oder Teilen davon … in gut einem Monat.</p>
<p>An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die KoWa-Leutchen, ihr habt uns beeindruckt und mit einem guten Gefühl in die traute Noch-Zweisamkeit zurückkehren lassen.</p>
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		<title>Mal wieder Kommunen-Luft geschnuppert</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 20:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag später als möglich … meine Oma Frieda wurde 80 … sind Natali und ich am vergangenen Samstag im Niedersächsischen Escherode auf dem Los geht&#8217;s 2009 angekommen. Das Treffen von Menschen aus Kommunen und solchen die am Leben in einer Kommune interessiert sind, fand in diesem Jahr vom 29. Mai bis 2. Juni auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.losgehts2009.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-190" title="losgehts09" src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2009/06/losgehts09.png" alt="losgehts09" width="430" height="161" /></a></p>
<p><strong>Einen Tag später als möglich … meine Oma Frieda wurde 80 … sind Natali und ich am vergangenen Samstag im Niedersächsischen <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Escherode&amp;sll=51.327414,9.673097&amp;sspn=0.003365,0.006909&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.326214,9.664192&amp;spn=0.013462,0.027637&amp;t=h&amp;z=15">Escherode</a> auf dem <a href="http://www.losgehts2009.de/index.html">Los geht&#8217;s 2009</a> angekommen. Das Treffen von Menschen aus Kommunen und solchen die am Leben in einer Kommune interessiert sind, fand in diesem Jahr vom 29. Mai bis 2. Juni auf <a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;ll=51.327414,9.673097&amp;spn=0.003365,0.006909&amp;t=h&amp;z=17&amp;msid=100122318280701244572.00046b634c84c09716394">dem weitläufigen Gelände</a> der <a href="http://www.gastwerke.de/">Kommune gASTWERKe</a> statt.</strong></p>
<p>Viele werden es nicht wissen, aber wir haben im Bezug auf Kommuneleben eine kleine Vorgeschichte. Zwar haben Natali und ich noch nie in einer Kommune gelebt, aber mit der Möglichkeit haben wir uns mal 2 Jahre lang sehr intensiv beschäftigt. Das ist nun gut drei Jahre her und damals standen wir kurz davor in die <a href="http://www.kommune-niederkaufungen.de/">Kommune Niederkaufungen</a> einzuziehen.</p>
<p>Das wir diesen Schritt damals nicht gemacht haben, hatte viele Gründe, aber keiner davon war, dass wir das grundlegende Konzept des gemeinschaftlichen Zusammenlebens nicht mehr gut fanden. Es hat damals einfach nicht gepasst, und anderes hat scheinbar einfach besser gepasst. Aber das ist eine Geschichte für sich, die jetzt aber nicht mein Thema sein soll.</p>
<p>Mein Thema ist das Los geht&#8217;s. Zusammen mit <a href="http://blog.hdreioplus.de/">Paula</a> und <a href="http://blog.lukas-emele.de/">Lukas</a> hatten wir uns vor ein paar Wochen entschlossen zum Los geht&#8217;s zu fahren. Und um ehrlich zu sein, muss ich Paula danken, denn wer weiß, ob wir ohne sie unsere Ärsche überhaupt hoch bekommen hätten. Haben wir aber und es hat sich gelohnt. Nicht nur, weil ich so nach gut 20 Jahren mal wieder ein einem (geliehenen) Zelt geschlafen habe, sondern auch wegen der vielen spannenden Menschen, die ich getroffen und der interessanten Workshops, die ich besucht habe.</p>
<p>Gleich im ersten Workshop am Samstag zum Thema &#8220;Konsens&#8221;, habe ich zum Beispiel Bettina, Tobi und ihren kleinen Milan von der <a href="http://www.hof-rossee.de/">Kommune Hof Rossee</a> in <a href="http://maps.google.de/maps?q=Barkelsby&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=54.501748,9.835854&amp;spn=0.100079,0.2211&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A">Barkelsby</a> bei Eckernförde in Schleswig-Holstein kennengelernt. Die beiden Großen stellte am Sonntag auch ihre Kommune in einem Workshop vor und so wie es aussieht, werden Natali und ich versuchen unseren Urlaub im Juni so zu legen, dass wir den Hof Rossee zu ihrem Bau-Wochenende besuchen können. Vielleicht– … aber ich möchte im Bezug auf Kommuneleben eigentlich keine Wasserstandsmeldungen mehr abgeben.<br />
Auch sehr sympatisch fand ich den Vorstellungsworkshop der <a href="http://www.kommune-kowa.de/">Kommune Waltershausen</a> und des <a href="http://www.kommuja.de/wiki/index.php/Kommune-Projekt_Uthlede">Kommunen-Projekts Uthlede</a>. Weitere Kommunen habe ich wegen der parallel stattfindenden Workshops nur am Rande kennen lernen können. Wie auch viel nicht in Kommunen lebende Menschen.</p>
<p>Im Bezug auf inhaltlichen Workshops habe ich neben dem besagten zum Thema &#8220;Konsens&#8221; auch an welchen zu den Themen &#8220;Gemeinsame Ökonomie&#8221;, &#8220;Kommunen und die Krise&#8221; und &#8220;Politische Kommunen&#8221; teilgenommen. Allesamt sind mir diese Themenbereiche nicht neu gewesen, aber nach gut drei Jahren &#8220;Abstinenz&#8221; fand ich es sehr erfrischend mich mal wieder mit solchen Sachen beschäftigen zu können. Gerade wenn man wie ich, zur Zeit im Alltag viel mit Themen und Methoden in Berührung kommt, die fast schon als dazu gegensätzlich bezeichnet werden können.</p>
<p>Aber auch ich, mit einen Erfahrungen in den modernen Web- und vor allem Social-Web-Themen konnte einiges davon weitergeben und diesbezüglich einige interessante Gespräche führen. Wobei ich allerdings <a href="http://netzlogbuch.de/gesellschaft/von-einem-anderen-stern/">feststellen durfte</a>, dass ich im Vergleich mit den meisten Menschen schon noch ein ganzes Stück weit voraus/weg(?) bin. Ob das nun positiv oder nicht ist, dass mag ich jetzt nicht entscheiden wollen.</p>
<p>Alles in allem war es ein erfahrungsreiches verlängertes Pfingst-Wochenende in Escherode, zu dem ich bei weitem noch nicht in der Lage bin, ein Resümee zu ziehen. Muss ich aber auch nicht. In jedem Fall möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die das Los geht&#8217;s organisiert haben. Auch wenn es ein paar kleine Schönheitsfehler gab (z.B. kalt Duschen soll ja gesund sein), habe ich mich sehr gut umsorgt gefühlt und die mir wie auch den gut 300 anderen Menschen … und auch den mitgebrachten Tieren … entgegengebrachte Gastfreundschaft sehr genossen. Und veganes Essen kann auch sehr, sehr lecker sein … mjamm jam!</p>
<p><strong>Update:</strong> Meine Freundin Natali hat auch etwas zum Los geht&#8217;s geschrieben. Sie hat sich dem Thema etwas ausführlicher angenommen und gleich drei Beiträge dazu veröffentlicht: Anders leben &#8211; <a href="http://www.natali-haug.de/?p=237">Teil 1</a>, <a href="http://www.natali-haug.de/?p=245">Teil 2</a> und <a href="http://www.natali-haug.de/?p=266">Teil 3</a>.</p>
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		<title>Neuer Blog: Politik im Web</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zusammen mit Natali habe ich ein neues Weblog gestartet: Politik im Web. Der Name ist dabei Programm. Das Blog soll sich im Kern um die politische Aktivitäten im Web-Kontext drehen. Hier ist das Superwahljahr ein Stichwort, aber auch ganz unabhängig von Wahlen und von der &#8220;großen&#8221; Politik, soll es um alltägliche gesellschaftspolitische Dinge und Entwicklungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://politikimweb.de/"><img class="size-full wp-image-68 aligncenter" title="politik-im-web_1235258374304" src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2009/02/politik-im-web_1235258374304.jpeg" alt="politik-im-web_1235258374304" width="350" height="225" /></a></p>
<p>Zusammen mit <a href="http://natali-haug.de/">Natali</a> habe ich ein neues Weblog gestartet: <a href="http://politikimweb.de/">Politik im Web</a>. Der Name ist dabei Programm.</p>
<p>Das Blog soll sich im Kern um die politische Aktivitäten im Web-Kontext drehen. Hier ist das Superwahljahr ein Stichwort, aber auch ganz unabhängig von Wahlen und von der &#8220;großen&#8221; Politik, soll es um alltägliche gesellschaftspolitische Dinge und Entwicklungen gehen. Wir möchten zudem auch beobachten, wie sich die Gesellschaft durch die Mitwirkungsmöglichkeiten via Web verändert.</p>
<p>Und obendrein gibt es einen <a href="http://politikimweb.de/?tag=podcast">kabarettistischen Podcast</a> mit Ernst Häuser, einem politisch interessierten, hessischen Rentner, der das Web entdeckt.</p>
<p>Mal schauen was daraus wird, der Anfang ist schon gemacht und die ersten sechs Beiträge sind schon online …</p>
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		<title>Anno domini für zwei Personen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 22:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer Spielesammlung befinden sich mehrere Versionen des wirklich schönen Kartenspiels Anno domini. Doch leider macht das Spiel in der in der Spielanleitung beschriebenen Form für zwei Personen deutlich weniger Spaß, als wenn man es mit ein paar mehr Personen spielt. Auf der Suche nach einer schönen Samstag-Abend-Beschäftigung, kramte Natali heute die Anno-domini-Ausgabe &#8220;Erfindungen&#8221; heraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-38 aligncenter" title="annodomini" src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2009/01/annodomini.jpg" alt="annodomini" width="350" height="177" /></p>
<p>In unserer Spielesammlung befinden sich mehrere Versionen des wirklich schönen Kartenspiels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anno_Domini_(Kartenspiel)">Anno domini</a>. Doch leider macht das Spiel in der in der Spielanleitung beschriebenen Form für zwei Personen deutlich weniger Spaß, als wenn man es mit ein paar mehr Personen spielt.</p>
<p>Auf der Suche nach einer schönen Samstag-Abend-Beschäftigung, kramte <a href="http://www.natali-haug.de/">Natali</a> heute die Anno-domini-Ausgabe &#8220;Erfindungen&#8221; heraus und wir überlegten uns spontan eine Spielvariante für zwei Personen:</p>
<p>Abwechselnd zogen wir jeweils fünf Karten vom Stapel und jeder musste dann für sich die darauf beschriebenen Erfindungen in eine vermutliche chronologische Reihenfolge bringen. War man dann mit seiner Reihung zufrieden, wurden die Karten umgedreht. Anhand der zeitlichen Einordnung auf der Rückseite wurde dann ersichtlich, ob wir mit unserer Reihenfolge richtig lagen. Lagen alle fünf Karten in der richtigen Reihenfolge, so konnte man alle einsacken und auf seinen Wertungsstapel legen. Stimmte die Reihenfolge nicht, diskutierten wir, welche Karten trotzdem gewertet werden konnten. Wenn zum Beispiel die ersten beiden richtig waren und die letzte auch, dann gab es drei Wertungen.</p>
<p>Irgendwann einigten wir uns, dass wir noch eine Runde spielen und dann haben wir unsere Stapel verglichen. Es war wirklich knapp am Ende, aber diese Variante hat uns zu Zweit mehr Spaß gemacht, als die in der Spielanleitung vorgeschlagene. Also, wer Lust hat, kann das Spiel ja auch mal in der Variante spielen … und sich gerne auch ein wasserdichtes Wertungssystem ausdenken. Obwohl! Das Diskutieren war eigentlich auch ganz spaßig.</p>
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