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	<title>Zellmi</title>
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	<description>It&#039;s a dirty job but someone got to do it</description>
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		<title>Ich bin dann eine Zeit lang weg</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 09:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Tätigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ich werde morgen für ein paar Wochen in eine Klinik gehen. Derweil werde ich hier die Kommentarfunktion deaktivieren und auch ansonsten im Netz recht wenig unterwegs sein. Ich will die Gründe, warum ich in die Klinik gehe, jetzt hier nicht ausbreiten. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Ursache. Ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="letter-spacing:1px;">Liebe Freunde, liebe Freundinnen,</span> ich werde morgen für ein paar Wochen in eine Klinik gehen. Derweil werde ich hier die Kommentarfunktion deaktivieren und auch ansonsten im Netz recht wenig unterwegs sein.</p>
<p>Ich will die Gründe, warum ich in die Klinik gehe, jetzt hier nicht ausbreiten. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Ursache.</p>
<p>Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich werde ich nach meiner Rückkehr hier einen Bericht einstellen.</p>
<p>Seid lieb zu einander und bis bald, Zellmi.</p>
<p>PS: Das ist <em>kein</em> April-Scherz &#8230; leider.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1200&amp;md5=2e7ab06f3128ec81e24579677f97065e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein Setup auf Das Setup</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 08:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Das Setup stellen sich nach und nach computer-affine Menschen vor. Dazu hat mensch dort vier Fragen zu beantworten: »Wer ich bin und was ich tue?«, »Welche Hardware ich nutze?«, »Welche Software?« und »Mein Traum-Setup?«. Hier geht es zu meinem Setup.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://dassetup.de/" title="Das Setup">Das Setup</a> stellen sich nach und nach computer-affine Menschen vor. Dazu hat mensch dort vier Fragen zu beantworten: »Wer ich bin und was ich tue?«, »Welche Hardware ich nutze?«, »Welche Software?« und »Mein Traum-Setup?«.</p>
<p>Hier geht es zu <a href="http://dassetup.de/matthias-zellmer/" title="Das Setup - Matthias Zellmer">meinem Setup</a>.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1206&amp;md5=7287771641961be25a46dcef69c6bd7b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Aufschrei gegen den Alltagssexismus</title>
		<link>http://zellmi.de/2013/01/ein-aufschrei-gegen-den-alltagssexismus/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2013 13:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Alltagssexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz die Vorgeschichte zu diesem Beitrag: In den letzten Tagen kam es bei Twitter mal wieder zu einem so genannten Mem. Bei einem solchen Mem kocht im übertragen Sinn in kurzer Zeit ein Thema so richtig hoch. Hat es auch eine gesellschaftliche bzw. politische Relevanz, findet diese Mem auch in den Nachrichten einen Widerhall. Damit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz die Vorgeschichte zu diesem Beitrag: In den letzten Tagen kam es bei Twitter mal wieder zu einem so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Ph%C3%A4nomen" title="Wikipedia - Internet-Phänomen">Mem</a>. Bei einem solchen Mem kocht im übertragen Sinn in kurzer Zeit ein Thema so richtig hoch. Hat es auch eine gesellschaftliche bzw. politische Relevanz, findet diese Mem auch in den Nachrichten einen Widerhall. Damit sich im Chaos der Twitter-Nachrichten (Tweets), die zueinander gehörenden Beiträge auch finden, gibt es bei einem Mem immer ein gemeinsames Schlagwort, dem bei Twitter dann immer ein so genanntes Hash-Zeichen (#) vorangestellt wird. Im Twitter-Slang heißt diese Schlagwort dann Hashtag. In diesem Fall war der Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=%23aufschrei&#038;src=typd" title="Twitter - #aufschrei">#aufschrei</a>.<span id="more-1193"></span></p>
<p><strong>Aufschrei? Was für ein Aufschrei?</strong></p>
<p>Der Aufschrei kam von Frauen, die einfach anfingen, sich den Alltagssexismus, den sie tagtäglich zu ertragen haben, von der Seele zu schreiben. In den meisten dieser Tweets ging es nicht um Vergewaltigung oder sonstige Gewalt. Es ging um den Kollegen, Chef, Lehrer, Professor, Mitreisenden, Passanten, der aus einer Position der Macht oder weil er sich schlichtweg unbeobachtet fühlte, anzüglich bzw. herabwürdigend wurde. Er verließ die Ebene der Würde und des Respekts.</p>
<p>Es ging darum, dass Menschen ihre Machtposition ausnutzen, um auf eine herabwürdigende Art ihren Willen zu bekommen oder ihn zumindest unmissverständlich klar zu machen. Wichtig ist dabei, dass diese Tweets nur in ihrer Summe das Problem wirklich gut beschreiben. Denn es geht nicht darum, dass Herr Brüderle sich <em>einmal</em> anzüglich über die Oberweite einer Journalistin äußerte. Es geht darum, dass dies beispielhaft ist. Beispielhaft für den allgegenwärtigen und immer drohenden Sexismus, dem vor allem Frauen ausgesetzt sind. Der Fall ist auch beispielhaft dafür, dass es um Macht geht. Denn auch wenn der Herr Brüderle gerne als Lachnummer durch die Medien geschleift wird, ist er ein Mann, der mit an der Spitze der deutschen Politik steht. Ich unterstelle mal: Er ist da hingekommen, weil er gute Nerven und erprobte Ellenbogen hat, und mit Sicherheit auch ein gutes Netzwerk. Es dürfte ihm ein Leichtes sein, eine journalistische Berufsanfängerin gegenüber ihren Chefs und Kollegen zu diskreditieren. Und da kommt ins Spiel, dass er Macht über sie hat. Aus dieser Position der Macht, der gefühlten Unantastbarkeit … zumindest für diese Frau … ist er es gewohnt, seine jovialen Witzchen machen zu können.</p>
<p>Diese Gewohnheit kennen viele Männer. Oft ist sie sogar geerbt, tausendfach erprobt und in der Regel ohne Folgen. Und wenn die Folge mal eine Ohrfeige ist, kann mann sie sich auch noch zu einer Trophäe schönreden. Oft ist er ja für die Frau unantastbar. Er sitzt am längeren Hebel, ist stärker, abgebrühter oder einfach machtvoller vernetzt.</p>
<p>In den Tweets der vergangenen Tage las ich auch viele Meinungsäußerungen, dass »die sich mal nicht so anstellen sollen« und »es wird doch noch erlaubt sein, mal eine Frau auf den Busen zu schauen.« Natürlich ist es nicht verboten, einer Frau auf den Busen zu schauen. Doch sollte mensch sich immer auch im Klaren sein, dass die eigenen Taten auch folgen haben. Actio und Reactio. Und hier ist jeder dieser Blicke ein kleiner Tropfen. Ein Tropfen, der vielleicht gerade ein Fass füllt oder gerade ein Selbstwertgefühl aushöhlt. Tropfen für Tropfen. Für einen solchen Blick muss mann erst mal ein Vertrauensverhältnis aufbauen, aus dem er dann die Gewissheit zu ziehen versuchen darf, diesen Blick zu wagen.</p>
<p>Wer sich nicht diese Mühe machen will, äußert gerne mal etwas wie: »Ist aber nur anerkennend gemeint.« Sorry, kommt aber nicht so an. Und es liegt vielleicht nicht mal an dir. Es liegt an den anderen unzähligen, kleinen Herabwürdigungen. Die Würde der Menschen wird im Klima der Altherrenwitze mit den Füßen getreten. Sorry, Jungs, aber so ist es nun mal.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1193&amp;md5=6390d826b0aa278a87bb790776299942" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gestatten: Mein neuer Begleiter, Tinnitus.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 14:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrgeräusch]]></category>
		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun dieses Ohrgeräusch, bin deshalb seit gut vier Wochen in Behandlung. Leider ohne Erfolg. Es pfeift. Immer. Mal lauter, mal leiser … und doch immerzu. Ich versuche ruhig zu bleiben. Gelassen damit umzugehen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Stille ist besonders schlecht. Lärm auch. Aber [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun dieses Ohrgeräusch, bin deshalb seit gut vier Wochen in Behandlung. Leider ohne Erfolg. Es pfeift. Immer. Mal lauter, mal leiser … und doch immerzu. Ich versuche ruhig zu bleiben. Gelassen damit umzugehen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Stille ist besonders schlecht. Lärm auch. Aber monotone Geräusche helfen. Ich habe mir drei CDs gebrannt: eine mit Gewitter, eine mit Sommerregen und eine mit Kaminfeuer-Knistern. Zum Einschlafen. Zum Konzentrieren.<span id="more-1177"></span></p>
<p>Zum Glück habe ich meine Kommune. Als Freiberufler krankfeiern ist ja nicht ohne. Aber ich merke, dass ich derzeit ziemlich eingeschränkt bin. Ich kann mich nicht wirklich gut konzentrieren und bin abends immer ziemlich erledigt. Auch wenn ich kaum was mache. Das <em>Immer unter Strom</em> stehen schlaucht mich. Sehr. Gespräche auch. Wenn nur gesprochen wird, dann fährt das Pfeifen richtig hoch. Länger Gespräche und Diskussionen sind gerade einfach nicht drin. Was in einer Gemeinschaft echt ein Problem darstellt.</p>
<p>Wo kommt das Ganze her? Die Frage aller Fragen. Meine Ohren sind in Ordnung. Ein Zeckenbiss vom Sommer ist allem Anschein nach doch nicht der Auslöser. Eine verschleppte Entzündung konnte auch ausgeschlossen werden. Ebenso irgendein Mangel, wie der von Eisen im Blut oder ähnlichem. Es könnte auch von der Wirbelsäule kommen, das gilt es noch zu checken. Der Besuch beim Orthopäden steht noch aus. Widrigenfalls ist es wohl psychisch bedingt. Die Wahrscheinlichkeit steigt. Stress? Druck? Ich weiß es nicht. Im gerade zu Ende gehenden Jahr ist viel passiert. Vielleicht zu viel. Es gab viele Unsicherheiten &#8230; Verunsicherungen. Da muss ich wohl mal genauer drauf schauen.</p>
<p>Nun heißt es aber erst einmal, mir einen <em>neuen</em> Alltag schaffen. Schauen, was ich ich beruflich anders, besser … überhaupt noch machen kann? Es heißt aber auch: Die Angst loswerden. Es kann auch ein gutes Leben mit Tinnitus geben. Bestimmt. Millionen von Menschen haben dieses Problem und die allermeisten kommen damit klar. Das will ich auch … falls nötig. Aber am liebsten möchte ich dieses Geräusch wieder komplett loswerden. Dieses hochfrequente Sirren. Dreckston!</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1177&amp;md5=6a8e13d1b5f639210c7b0b3b26e599e2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit und Anarchismus</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 11:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der vierten Folge der TV-Serie Sons of Anarchy habe ich neulich etwas aufgeschnappt: Als ich das erste Mal Emma Goldman gelesen habe, war das nicht in einem Buch. Ich war 16 und auf einer Wanderung nahe der Grenze zu Nevada. Das Zitat war auf eine Wand gemalt. In Rot. Als ich die Worte las, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der vierten Folge der TV-Serie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sons_of_Anarchy" title="Wikipedia - Sons of Anarchy">Sons of Anarchy</a> habe ich neulich etwas aufgeschnappt: </p>
<blockquote><p>Als ich das erste Mal Emma Goldman gelesen habe, war das nicht in einem Buch. Ich war 16 und auf einer Wanderung nahe der Grenze zu Nevada. Das Zitat war auf eine Wand gemalt. In Rot. Als ich die Worte las, da war es, als hätte sie mir jemand aus dem Inneren meines Kopfes gerissen: </p>
<p>»Anarchismus steht für die Befreiung des menschlichen Geistes von der Herrschaft der Religion. Die Befreiung des menschlichen Körpers von der Herrschaft des Eigentums. Befreiung von Fesseln und Zwang durch die Regierung. Er steht für eine soziale Ordnung, basierend auf der freien Gruppierung von Individuen.« </p>
<p>Das Konzept war rein, simple, wahr. Es inspirierte mich, entfachte ein rebellisches Feuer. Letztendlich jedoch lernte ich die Lektion, die Goldman, Proudhon und die Anderen gelernt hatten: dass wahre Freiheit Opfer und Mühen erfordert. Die meisten Menschen glauben nur, dass sie Freiheit wollen. In Wahrheit sehnen sie sich nach der Fessel der sozialen Ordnung, nach strengen Gesetzen, Materialismus. Die einzige Freiheit, die der Mensch wirklich will, ist die Freiheit, es bequem zu haben.</p></blockquote>
<p>Damit wird meiner Meinung nach einiges auf den Punkt gebracht.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1171&amp;md5=2c63163640f1915732cd847731bf5136" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues, modernes Theme &#8230; alte Optik</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 16:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mein uraltes Theme die ganze Zeit optisch immer wieder angepasst, dabei aber die neusten Entwicklungen von WordPress nicht so ganz mitnehmen können. Darum habe ich mir jetzt mal ein neues, modernes Theme gesucht und optisch an das alte Layout angepasst. Darum sieht das hier nur noch fast so aus, wie bisher und darum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mein uraltes Theme die ganze Zeit optisch immer wieder angepasst, dabei aber die neusten Entwicklungen von WordPress nicht so ganz mitnehmen können. Darum habe ich mir jetzt mal ein neues, modernes Theme gesucht und optisch an das alte Layout angepasst. Darum sieht das hier nur noch fast so aus, wie bisher und darum gibt es jetzt auch sowas wie dieses kleinen Statusmeldungsboxen hier.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1090&amp;md5=b111b54e9f2dc5cf14a431d156b67542" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nur weg &#8211; eine Kurzgeschichte</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiberei]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seine Beinmuskulatur übersäuerte, seine Lunge machte zu, sein Gleichgewichtssinn stand kurz vor dem Kollaps. Doch er musste weiter rennen. Es wurde gejagt. Und er war die Beute. Tränen verschleierten ihm die Augen. Da vorne wurde es heller. War da nicht gerade ein Auto vorbeigefahren? Da sollten … da mussten Menschen sein. Er rannte weiter. Zumindest [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Beinmuskulatur übersäuerte, seine Lunge machte zu, sein Gleichgewichtssinn stand kurz vor dem Kollaps. Doch er musste weiter rennen. Es wurde gejagt. Und er war die Beute. Tränen verschleierten ihm die Augen. Da vorne wurde es heller. War da nicht gerade ein Auto vorbeigefahren? Da sollten … da mussten Menschen sein. Er rannte weiter. Zumindest versuchte er zu rennen. Eigentlich stolperte er mehr, als dass er rannte. Sein Raumgewinn war lächerlich. <span id="more-1040"></span>Immer wieder kam er ins Straucheln. Nur mit Mühe könnte er sich auf den Beinen halten. Da! Da vorne waren Menschen. Er wollte um Hilfe rufen, doch bekam er kaum mehr als ein Röcheln heraus. Also weiter hasten. Nur noch an diesen Müll-Containern vorbei, dann waren es nur noch wenige Meter bis zur Hauptstraße. Bis zu den Autos. Bis zu den Menschen. Diese Häuserschlucht war so erdrückend. Auf Höhe der Mülltonne hielt er sich links. Von dem vermeintlichen Hinterhalt weg. Vorbei. Er war vorbei. Er wagte einen Schulterblick. Niemand da. Hatte er sie abgehängt? Egal. Er versuchte weiter voran zu kommen. Sicher ist sicher. Er stolperte über eine Unebenheit. Er fiel. Sein Körper wollte ihn schützen, mit einer weiteren Dosis Adrenalin. Er schlug auf. Früher einmal, da hätte er sich abrollen können. Doch damals hätte er auch dauerhaft schnell rennen können. Aber für diese Fähigkeiten tat er schon seit Jahren nichts mehr. Scheiß Fernsehen. Scheiß Büro-Job. Niemand packte ihn von hinten. Er rollte sich auf den Rücken und blickte in das trübe Nichts, aus dem er gekommen war. Bewegt sich da etwas? Denkbar ungelenk rappelte er sich wieder auf. Seine Beine waren davon nicht begeistert. Doch kam er wieder ins Stehen. Dann humpelte er weiter. Nur noch wenige Meter, dann war er zurück in der Zivilisation. Wenn er gleich aus dieser Gasse heraustorkeln würde, war gegenüber eine Bäckerei-Filiale. Das konnte er schon erkennen. Doch wie alle anderen Geschäfte auch, hatte sie natürlich schon seit Stunden geschlossen. Warum konnte dort auch keine Kneipe oder ein Imbiss sein? Jetzt war er im Licht. Niemand zu sehen. Auch keine Scheinwerfer. Links oder rechts? Links oder rechts? Rechts. Er schleppte sich die Straße entlang. Ein Orthopädie-Geschäft, ein Blumenladen, Laden zu vermieten. Er merkte, dass die Hausnummern größer wurden. Er lief von der Stadtmitte weg. Nicht gut. Er lief auf die Straße, überquerte sie. Dort parkte ein Wagen. Er verschanzte sich dahinter. Ein wenig durchatmen. Er hörte sich japsen. Die ganze Straße musste ihn hören, eine alte Dampflok wäre kaum lauter gewesen. Beruhigen, beruhigen, beruhigen. Der Schweiß lief ihm übers Gesicht. Und den Rücken. Sein T-Shirt klebte auf seiner schwarzen Haut. Sein rechtes Augenlid zuckte. Die Nerven. Nein. Oh, nein! Nun hörte er sie. Sie grölten. Parolen. Unter das Auto! Da werden sie mich doch sicherlich nicht suchen. Oder? Er legte sich hin und versuchte sich zwischen Bordsteinkante und dem Türschweller des Wagens hindurchzuquetschen. Es ging nicht. Aber es musste gehen! Er quetschte mehr. Dann war er durch. Er schloss die Augen. Als wenn ihn das unsichtbar machen würde. Die Parolen wurden lauter. Sie kamen. Er öffnete die Augen wieder, rollte sich auf die Seite. Die Parolen verstummten. Nun konnte er sie sehen. Sie standen an der Stelle, wo die Gasse auf die Straße traf. Einige grölten, andere beratschlagten. Wo ist das Schwein hin? Dann sah er, wie ein knappes Dutzend Springerstiefel in seine Richtung kamen. Die weitaus größere Anzahl marschierte jedoch in die andere Richtung. Jetzt waren sie gleich auf der Höhe seines Unterschlupfs. Das Schwein ist sicher in die andere Richtung und wir latschen hier bescheuert aus der Stadt raus. Halts Maul. Halts doch selber. Warum mussten sie sich gerade hier, in die nicht vorhandenen Haare bekommen? Hey! Lasst das! Hier wird nicht gerangelt! Wie Mädchen, echt! Spart eure Kräfte für das schwarze Schwein. Wieso? Den schnappen doch hundert Pro die Anderen. Da wär ich mir mal nicht so sicher. Ach, glaub doch was du willst, ich hau ab. Ja, mach dich vom Acker, Blödmann. Ein einzelnes Paar Stiefel lösten sich von der Truppe. Sie gingen zum Wagen. Zur Fahrertür. Panik. Die Tür wurde aufgeschlossen, dann geöffnet. Jetzt mach dir mal nicht ins Hemd und komm wieder her. Direkt neben seinem Kopf wurde nun gejammert. Ich will so einem Dreckschwein auch mal die Fresse polieren. Okay, dann laufen wir eben denen hinterher. Die Tür wurde wieder zugeschlagen. Dröhnen in den Ohren. Das eine Paar Stiefel ging zurück zu den Anderen. Gemeinsam marschierten sie in Richtung Innenstadt. Keine Parolen. Nur Genörgel. Er atmete wieder. Schnell und hektisch. Er bekam nicht genug Luft in seinen Körper, nicht soviel, wie dieser von ihm verlangte. Seine Beine zuckten. Doch langsam bekam er sich wieder in den Griff. Nun doch aus der Ferne: Deutschland den Deutschen! Behaltet euer verschissenes Deutschland! Nur weg hier. Nur weg.</p>
<p>&#8212;<br />
<em>Wozu habe ich hier eine Kategorie &#8220;<a href="http://zellmi.de/category/schreiberei/" title="Zellmi.de | Schreiberei">Schreiberei</a>&#8220;, wenn ich da nix reinpacke?! Deshalb heute eine meiner Kurzgeschichten. Mir geht es beim Schreiben vor allem darum, dass ich es tue. Es tut mir gut und bereitet mir Freude. Auch wenn diese Geschichte ein eher ernstes Thema hat &#8230; muss ja auch mal sein.</em></p>
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		<item>
		<title>Wie hältst Du&#8217;s mit der Arbeit, sprich?</title>
		<link>http://zellmi.de/2012/11/wie-haltst-dus-mit-der-arbeit-sprich/</link>
		<comments>http://zellmi.de/2012/11/wie-haltst-dus-mit-der-arbeit-sprich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 13:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum meinem Beitrag »Ertragbare Utopie gesucht – biete umfangreiche Erfahrungen im Scheitern« aus dem Januar, ist kürzlich noch ein Kommentar von Odobenus reingeflattert: Ich habe den Eindruck, dass der Fokus der Kommuneprojekte auf der Arbeit liegt. Wieso eigentlich? Wieso emanzipiert man sich nicht radikaler von der kollektiven ins wahnhafte übersteigerte Konzentration des Lebens auf die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum meinem Beitrag »<a href="http://zellmi.de/2012/01/ertragbare-utopie-gesucht-biete-umfangreiche-erfahrunge-im-scheitern/" title="Zellmi.de - Ertragbare Utopie gesucht – biete umfangreiche Erfahrungen im Scheitern">Ertragbare Utopie gesucht – biete umfangreiche Erfahrungen im Scheitern</a>« aus dem Januar, ist kürzlich noch ein Kommentar von <em>Odobenus</em> reingeflattert:</p>
<blockquote><p>Ich habe den Eindruck, dass der Fokus der Kommuneprojekte auf der Arbeit liegt. Wieso eigentlich? Wieso emanzipiert man sich nicht radikaler von der kollektiven ins wahnhafte übersteigerte Konzentration des Lebens auf die Arbeit? Muss der Gesellschaft seitens der Kommunarden bewiesen werden, dass sie alles mindestens genauso gut können wie sie selbst? Wieso wird der Gott des dt. Kapitalismus, die Arbeit, nicht als Zwangsvorstellung beerdigt?</p></blockquote>
<p><span id="more-1010"></span></p>
<p>Aus einem ersten Impuls heraus, wollte ich direkt dort am Artikel antworten, fand die Frage dann aber so vielschichtig interessant, dass ich dazu lieber in einem eigenen Beitrag Stellung nehme. Nun denn:</p>
<p>Die erste Frage, die mir in den Kopf kommt: <em>Was ist Arbeit?</em><br />
In Kommune-Kreisen wird bei dieser Frage gerne zwischen reproduktiver und produktiver Arbeit unterschieden, also Arbeit zum Gelderwerb und solcher, die einfach immer wieder getan werden muss. Zu letzterem gehört bei uns: Ins Plenum gehen, an Kleingruppen teilnehmen, Schulfahrten, Heizen und Holz machen, sowie auch Kochen, Putzen, &#8230; Wo ich in dieser Kategorisierung zum Beispiel Ausbau und die Instandhaltung unserer Gebäude einordnen soll, weiß ich gar nicht so richtig. Weil wir da viel Arbeit selbst reinstecken, sparen wir Geld und das müssen wir nicht erwerben. Es ist also keine Erwerbsarbeit, aber auch keine (im Normalfall) immer keine wiederkehrende Aufgabe. Aber egal, ich habe es sowieso nicht so mit Kategorien.</p>
<p>Aber zurück zum Arbeitsbegriff. Ich habe mal folgende Definition gehört: &#8220;Arbeit ist eine Tätigkeit, die mensch für andere tut&#8221;. Das verkürzt den Begriff sicherlich und lässt einige seiner Eigenschaften außer Acht. Ich finde sie aber im Kontext &#8220;Kommune und Arbeit&#8221; durchaus interessant. Ist es noch Arbeit, wenn ich es für mich bzw. meine Gemeinschaft tue? Wenn ich etwas ausschließlich für mich tue, dann kommt mir dabei selten der Begriff &#8220;Arbeit&#8221; in den Sinn. Wenn ich das eine oder andere für <em>meine</em> Gemeinschaft tue, dann schon eher. Bad putzen und Abendessen kochen sind solche Tätigkeiten, die sich für mich nach Arbeit anfühlen. Sie werden bei uns auch als Arbeit gesehen. Und ich habe durchaus das Gefühl, dass wir in Kommune da schon einen anderen Blick drauf haben. Im Privatleben sind Putzen und Kochen in ihrer Wertigkeit selten mit der Gelderwerbsarbeit gleichgestellt. Bei uns in der Regel schon.</p>
<p>Liegt also der Fokus in Kommune-Projekten auf der Arbeit? Die Frage lässt sich sicherlich nicht pauschal und schon mal gar nicht einfach beantworten. Wenn wir jetzt mal die Erwerbsarbeit betrachten, dann gibt es Gemeinschaften, da sind die Arbeitsplätze der KommunardInnen vornehmlich in kommuneeigene Arbeitsbereichen zu finden. In anderen Gemeinschaften findet der Gelderwerb überwiegend außerhalb und oft in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen statt. Wenn mensch also den Gelderwerb auslagert, verlagert sich dann nicht auch der inhaltliche Fokus der betreffenden Gemeinschaft? Etwas einfacher ausgedrückt: Wenn mensch im Alltag zusammen arbeitet, lebt und wirtschaftet, dann nimmt das Thema Arbeit eine andere Rolle ein, wie wenn es 30-40 Stunden ausgelagert ist.</p>
<p>Wir sind eine Kommune in der im Bezug auf den Gelderwerb überwiegend vor Ort gearbeitet wird. Es gibt nur eine Person, die abhängig beschäftigt ist. Ansonsten sind einzelne selbständig tätig und andere in Arbeitsbereichen organisiert. Das ist manchmal Mittel zum Zweck, wir brauchen schlichtweg Geld um die Gebäude instand zuhalten und auszubauen, Lebensmittel zu kaufen, mobil zu sein, etc. pp., manchmal ist es zudem auch Sinn stiftend und erfüllend. Aber auch verbindend. Zusammen zu arbeiten, ist meiner Ansicht nach eine sehr wichtige Komponente, wenn wir zusammen solch ein Projekt stemmen wollen.</p>
<p>Es fällt mir aus dem Erleben von Kommune heraus sehr schwer, unserem Arbeitsbegriff etwas göttliches abzugewinnen. In meinem Idealismus-Köfferchen, dass ich hier in die Kommune mitgebracht habe, war auch eine ziemlich große Portion Kapitalismus-Kritik. Und ich habe sie hier wahrlich nicht verkommen lassen. Im Gegenteil: Sie ist genährt worden und gewachsen. Aber das Idealismus-Köfferchen hat einiges abgekommen. Es ist einfach sehr real, dass wir &#8220;die Leute hier am Kacken halten müssen&#8221; (Dies ist ein Zitat). Doch erlebe ich es jeden Tag, dass sich hier das Arbeiten an sich deutlich von dem unterschiedet, welches ich vor meiner Kommune-Zeit kennengelernt habe. In meine Kollektiv wird einmal in der Woche mindestens eine Stunde darüber gesprochen, wie es uns mit unserer Arbeit geht. Dieser &#8220;Spirit&#8221; durchzieht mein Tätigsein und macht es somit meist zu etwas anderem als Arbeit. </p>
<p>Ich werde aber weiterhin über die Worte von <em>Odobenus</em> in seinem Kommentar nachdenken. In dem Thema steckt noch einiges, und vieles davon habe ich bei weitem noch nicht durchblickt. Danke für den Impuls&#8230;</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=1010&amp;md5=70f1b3f80bbf2363791c72b3f72ec2a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kuchen im Glas im Päckchen im Postfach</title>
		<link>http://zellmi.de/2012/10/kuchen-im-glas-im-packchen-im-postfach/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 21:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich am Samstag Abend aus dem Urlaub zurückkam, wartet auf mich eine wunderbare kleine Überraschung in meinem Postfach: Kuchen im Glas vom Kleinen Kuchenladen. Der Kleine Kuchenladen wird von einer Freundin nebenberuflich betrieben und ich begleite seinen Werdegang schon seit einiger Zeit; was auch ohne mit Kerstin befreundet zu sein, allen möglich ist, denn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kleiner-kuchenladen.de/kleine-kuchen"><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2012/10/kleinerkuchenladen.jpg" alt="" title="kleinerkuchenladen" width="580" height="360" class="alignnone size-full wp-image-996" /></a></p>
<p>Als ich am Samstag Abend aus dem Urlaub zurückkam, wartet auf mich eine wunderbare kleine Überraschung in meinem Postfach: <em>Kuchen im Glas</em> vom <a href="http://www.kleiner-kuchenladen.de/kleine-kuchen" title="kleiner kuchenladen">Kleinen Kuchenladen</a>.<span id="more-995"></span></p>
<p>Der <em>Kleine Kuchenladen</em> wird von einer Freundin nebenberuflich betrieben und ich begleite seinen Werdegang schon seit einiger Zeit; was auch ohne mit Kerstin befreundet zu sein, allen möglich ist, denn sie hat den Weg des Ladens von der Idee über die zahlreichen bürokratischen und nicht-bürokratischen Hürden in einem <a href="http://www.kleiner-kuchenladen.de/blog/" title="kleiner kuchenladen » Blog">wirklich lesenwerten Blog</a> beschrieben &#8230; und beschreibt auch jetzt noch, wie der Laden so läuft.<!--more--></p>
<p>Ich denke mal, dass die zwei Kuchen &#8230; einer ist für Natali &#8230; ein kleines Dankeschön für unsere Unterstützung aus der Ferne ist. Viel konnte ich ja nicht machen, ich habe ein bisschen was in meine soziales Netzwerk gepostet, ein paar Kommentare in Kerstins Blog geschrieben und auch mal einen <a href="http://netzlogbuch.de/2012/06/blog-empfehlung-kleiner-kuchenladen-mit-gewinnspiel/" title="Netzlogbuch: Blog-Empfehlung: kleiner kuchenladen … mit Gewinnspiel">Beitrag im Netzlogbuch</a> veröffentlicht. Aber es zeugt von Kerstins Stil und Klasse, dass sie diesen wirklich bescheidenen Beitrag zu ihrem Werk mit einer solch netten Geste honoriert. Aber wer sich mal ein bisschen auf ihrer Website umschaut und vor allem ein paar ihrer Blog-Einträge durchliest, wird schnell merken, dass das einfach Kerstins Art ist &#8230; Klasse und Stil zu haben.</p>
<p>Ob und wie der Kuchen schmeckt, werde ich euch nach meinem Geburtstag in gut drei Wochen berichten, denn ich möchte ihn mir bis dahin aufheben.</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=995&amp;md5=e8de45db17c108893b283ddb7f0588b2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Mensch ist illegal &#8211; Flüchtlingsmarsch macht Station in der KoWa</title>
		<link>http://zellmi.de/2012/09/kein-mensch-ist-illegal-fluchtlingsmarsch-macht-station-in-der-kowa/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 20:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zellmi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommune]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[KoWa]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Protest-Marsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit sind ein paar Dutzend Menschen unterwegs, um gegen den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland zu protestieren. Das tun sie indem sie von Würzburg nach Berlin marschieren. Pikant daran ist, dass einige der Protestierenden selbst Flüchtlinge sind, die damit gegen die so genannte Residenzpflicht verstoßen. Das Ganze nennt sich Refugee Tent Action und ich berichte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zellmi.de/wp-content/uploads/2012/09/KoWa-Transpi.jpg" alt="" title="KoWa: Transpi gegen die Flüchtlingspolitik" width="580" height="326" style="border-radius:3px;" class="alignleft size-full wp-image-985" /></p>
<p>Derzeit sind ein paar Dutzend Menschen unterwegs, um gegen den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland zu protestieren. Das tun sie indem sie von Würzburg nach Berlin marschieren. Pikant daran ist, dass einige der Protestierenden selbst Flüchtlinge sind, die damit gegen die so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Residenzpflicht_%28Asylverfahrensgesetz%29" title="Wikipedia - Residenzpflicht" target="_blank">Residenzpflicht</a> verstoßen.<span id="more-983"></span></p>
<p>Das Ganze nennt sich <a href="http://refugeetentaction.net" title="Refugee Tent Action" target="_blank">Refugee Tent Action</a> und ich berichte euch u.a. hier davon, weil der Tross vergangenen Samstag bei uns in der KoWa Station gemacht hat. Für mich, und wohl auch die anderen in der KoWa, war das schon ein ganz besonderes Ereignis. Zum einen natürlich, weil ich die Aktion für eine gute und wichtige Sache halte; wir haben Kontakt zu ein paar Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft hier in Waltershausen leben und so auch einen Einblick, wie katastrophal der Umgang mit Flüchtlingen in diesem Land ist.</p>
<p>Zum anderen war es auch toll mitzuerleben, wie binnen weniger Minuten der Innenhof der KoWa in einen bunten und lebhaften Ort verzaubert wurde. Routiniert wurde in dem ganzen Chaos Essen verteilt und Interviews an die Presse gegeben, Kleinigkeiten wurden organisiert (&#8220;Können wir hier mal eine Maschine Wäsche waschen?&#8221;), vermeintliche Alltäglichkeiten machten Menschen glücklich (&#8220;Hier kann man warm duschen!&#8221;) und auch Fragen über die KoWa wurden beantwortet.</p>
<p>Wie schon in Bayern, war wohl auch die thüringische Polizei angewiesen, einen Deeskalationskurs zu fahren. So wurde ein kurzentschlossener Besuch in der Waltershäuser Flüchtlingsunterkunft sowie eine anschließende Spontan-Demo geduldet und die KoWa anschließend auch noch unter Polizeischutz gestellt. Hier in Thüringen hat wohl niemand wirklich Lust, wegen erneuter rechter Übergriffe wieder in die Schlagzeilen zu geraten.</p>
<p>Am Sonntagmorgen ging es dann für die protestierenden Flüchtlinge und ihre Begleitung weiter in Richtung Erfurt bzw. Berlin. Bleibt zu hoffen, dass es weiterhin ein so friedlicher Marsch bleibt und es für die Flüchtlinge nicht doch noch zu irgendwelchen staatlichen Repressalien kommt.</p>
<p>Kein Mensch ist illegal</p>
 <p><a href="http://zellmi.de/?flattrss_redirect&amp;id=983&amp;md5=6da14094005d822581be13538842d493" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zellmi.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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