Katzenjammer im Beat!Club

katzenjammercdautogramme

Was bin ich froh, dass wir uns mal wieder aufgerafft haben, um mal wieder auf ein Konzert zu gehen. Gestern Abend waren Natali und ich im Stuttgarter Beat!Club bei der norwegischen Frauen-Band Katzenjammer. Und es war einfach grandios!

Als wir gegen 21 Uhr in den Beat!Club kamen, war der kleine Club mit geschätzten 200 Leuten schon knackig voll. Aber auch auf recht kleinen Bühne drängten sich gerade die 6-köpfige Tübinger Band Rasga Rasga und sorgte mit ihrem Polka- Ska- und Gipsy-Sound schon mal für die richtige Stimmung.

Um 22 Uhr kamen dann die vier Norwegerinnen auf die Bühne und kurze Zeit später brannte die Hütte! Ich muss sagen, ich wurde selten von einem Konzert so mitgerissen, wie von diesem. Und das trotz der ständigen Positionswechsel auf der Bühne, denn die Vier tauschten ständig die Instrumente und jede stand mehrfach als Lead-Sängerin in der Mitte. Da wir vielleicht gerade mal fünf Meter von der Bühne entfernt standen, galt es nicht nur ständig die Pogo tanzende Meute auf Abstand zu halten, sondern wir wurden auch voll von dem energiegeladenen Charme der Vier ergriffen.

Zum Musikstil von Katzenjammer habe ich bei Wikipedia eine sehr passende Erläuterung gefunden:

Musikalisch und ästhetisch sind Katzenjammer von unterschiedlichen Stilrichtungen inspiriert und präsentieren in ihrem Repertoire eine bunte Mischung, die „nach Montmarte in Paris, nach russischem Zirkus, Zigeuner-Jahrmärkten und düster-verrauchten Whiskey-Bars in Oslo“ klingen.

Eine Musikstil-Beschreibung, die sicherlich neugierig macht. Auf der Katzenjammer-Myspace-Seite kann man einige Stücke anhören. Anspieltipp: „Le pop“ und, hier gleich als Video, das wunderbare A bar in Amsterdam:

Da Katzenjammer bislang erst eine CD (Le Pop bei Amazon kaufen) herausgebracht haben, war das Konzert leider nach kaum eineinhalb Stunden schon vorüber. Meine Ohren sind darüber deutlich dankbarer als der Rest von mir. So kann ich mich nicht erinnern, schon mal ein so ohrenbetäubendes „Zugabe, Zugabe“ gehört zu haben. Aber nicht nur laute Töne haben die vier Norwegerinnen in ihrem Repertoire. Denn gerade bei den ruhigeren Liedern konnte man auch hören, welch gute Sängerinnen da auf der Bühne stehen.

Besonders gefreut hat mich, dass gerade als ich mir am Merchandising-Stand ihr CD „Le pop“ kaufen wollte, dort auch die komplette Band eingetroffen war und ich, wie ihr oben sehen könnt, von allen Vier ein Autogramm bekommen konnte. Ein schöner, abrundender Abschluss eines wunderbaren Konzertes. Wir sind nun Fans!

2 thoughts on “Katzenjammer im Beat!Club

  1. Total gefreut hat mich bei dem Konzert, als die Mädels an zwei stellen plötzlich Lieder aus dem Film Ronja Räubertochter angestimmt, bzw. das Publikum zum lautstark Mitsingen gebracht haben. Keine Ahnung, was wir da an schwedischen oder norwegischen Textstellen geschmettert haben, irgendwas mit den zwei Räuberhauptmännern Mattis und Borka. Es klang jedenfalls echt stark!

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