Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ich werde morgen für ein paar Wochen in eine Klinik gehen. Derweil werde ich hier die Kommentarfunktion deaktivieren und auch ansonsten im Netz recht wenig unterwegs sein.

Ich will die Gründe, warum ich in die Klinik gehe, jetzt hier nicht ausbreiten. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Ursache.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich werde ich nach meiner Rückkehr hier einen Bericht einstellen.

Seid lieb zu einander und bis bald, Zellmi.

PS: Das ist kein April-Scherz … leider.

Auf Das Setup stellen sich nach und nach computer-affine Menschen vor. Dazu hat mensch dort vier Fragen zu beantworten: »Wer ich bin und was ich tue?«, »Welche Hardware ich nutze?«, »Welche Software?« und »Mein Traum-Setup?«.

Hier geht es zu meinem Setup.

Kurz die Vorgeschichte zu diesem Beitrag: In den letzten Tagen kam es bei Twitter mal wieder zu einem so genannten Mem. Bei einem solchen Mem kocht im übertragen Sinn in kurzer Zeit ein Thema so richtig hoch. Hat es auch eine gesellschaftliche bzw. politische Relevanz, findet diese Mem auch in den Nachrichten einen Widerhall. Damit sich im Chaos der Twitter-Nachrichten (Tweets), die zueinander gehörenden Beiträge auch finden, gibt es bei einem Mem immer ein gemeinsames Schlagwort, dem bei Twitter dann immer ein so genanntes Hash-Zeichen (#) vorangestellt wird. Im Twitter-Slang heißt diese Schlagwort dann Hashtag. In diesem Fall war der Hashtag #aufschrei. Weiterlesen »

Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun dieses Ohrgeräusch, bin deshalb seit gut vier Wochen in Behandlung. Leider ohne Erfolg. Es pfeift. Immer. Mal lauter, mal leiser … und doch immerzu. Ich versuche ruhig zu bleiben. Gelassen damit umzugehen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Stille ist besonders schlecht. Lärm auch. Aber monotone Geräusche helfen. Ich habe mir drei CDs gebrannt: eine mit Gewitter, eine mit Sommerregen und eine mit Kaminfeuer-Knistern. Zum Einschlafen. Zum Konzentrieren. Weiterlesen »

In der vierten Folge der TV-Serie Sons of Anarchy habe ich neulich etwas aufgeschnappt:

Als ich das erste Mal Emma Goldman gelesen habe, war das nicht in einem Buch. Ich war 16 und auf einer Wanderung nahe der Grenze zu Nevada. Das Zitat war auf eine Wand gemalt. In Rot. Als ich die Worte las, da war es, als hätte sie mir jemand aus dem Inneren meines Kopfes gerissen:

»Anarchismus steht für die Befreiung des menschlichen Geistes von der Herrschaft der Religion. Die Befreiung des menschlichen Körpers von der Herrschaft des Eigentums. Befreiung von Fesseln und Zwang durch die Regierung. Er steht für eine soziale Ordnung, basierend auf der freien Gruppierung von Individuen.«

Das Konzept war rein, simple, wahr. Es inspirierte mich, entfachte ein rebellisches Feuer. Letztendlich jedoch lernte ich die Lektion, die Goldman, Proudhon und die Anderen gelernt hatten: dass wahre Freiheit Opfer und Mühen erfordert. Die meisten Menschen glauben nur, dass sie Freiheit wollen. In Wahrheit sehnen sie sich nach der Fessel der sozialen Ordnung, nach strengen Gesetzen, Materialismus. Die einzige Freiheit, die der Mensch wirklich will, ist die Freiheit, es bequem zu haben.

Damit wird meiner Meinung nach einiges auf den Punkt gebracht.

Ich habe mein uraltes Theme die ganze Zeit optisch immer wieder angepasst, dabei aber die neusten Entwicklungen von WordPress nicht so ganz mitnehmen können. Darum habe ich mir jetzt mal ein neues, modernes Theme gesucht und optisch an das alte Layout angepasst. Darum sieht das hier nur noch fast so aus, wie bisher und darum gibt es jetzt auch sowas wie dieses kleinen Statusmeldungsboxen hier.

Seine Beinmuskulatur übersäuerte, seine Lunge machte zu, sein Gleichgewichtssinn stand kurz vor dem Kollaps. Doch er musste weiter rennen. Es wurde gejagt. Und er war die Beute. Tränen verschleierten ihm die Augen. Da vorne wurde es heller. War da nicht gerade ein Auto vorbeigefahren? Da sollten … da mussten Menschen sein. Er rannte weiter. Zumindest versuchte er zu rennen. Eigentlich stolperte er mehr, als dass er rannte. Sein Raumgewinn war lächerlich. Weiterlesen »

Zum meinem Beitrag »Ertragbare Utopie gesucht – biete umfangreiche Erfahrungen im Scheitern« aus dem Januar, ist kürzlich noch ein Kommentar von Odobenus reingeflattert:

Ich habe den Eindruck, dass der Fokus der Kommuneprojekte auf der Arbeit liegt. Wieso eigentlich? Wieso emanzipiert man sich nicht radikaler von der kollektiven ins wahnhafte übersteigerte Konzentration des Lebens auf die Arbeit? Muss der Gesellschaft seitens der Kommunarden bewiesen werden, dass sie alles mindestens genauso gut können wie sie selbst? Wieso wird der Gott des dt. Kapitalismus, die Arbeit, nicht als Zwangsvorstellung beerdigt?

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