Katastrophen-Denken im Müller

Vor kurzem bin ich mit großem Durst in eine Müller-Filiale gegangen. Dort angekommen, habe ich mir ein Getränk aus dem Angebot ausgewählt und bin dann … wie gewohnt … nochmal zu den Schreibwaren gegangen.

Ich liebe es, mich in Schreibwaren-Läden oder -Abteilungen umzuschauen. Doch mein Durst verleidete mir den Spaß daran, sowie der Gedanke, dass ich die Pfand-Flasche gleich kaufen, direkt vor der Tür austrinken, dann dort jedoch mit der nun leeren Pfand-Flasche stehen und am besten gleich wieder reingehen würde, um das Pfand wieder auszulösen. Die Lösung dieses Dilemmas war klar: Ich sollte die Flasche am besten direkt austrinken. Gedacht, getan. Katastrophen-Denken im Müller weiterlesen

Tasche weg

Es wurde dann noch ein schöner Abend, gestern mit Kathi im Rat-Rat. Aber auf die Aufregung vorher, hätte ich gut und gerne verzichten können.

Nachdem ich noch etwas Zeit hatte, bis ich am vereinbarten Treffpunkt sein wollte, entschied ich mich, endlich mal Call a bike auszuprobieren. Angemeldet hatte ich mich bei dem Fahrradverleihsystem von der Bahn schon länger, aber eben genutzt hatte ich es noch nie. Tasche weg weiterlesen

stadtmobil, VVS und Co. – Mobilität in Stuttgart

Seit 2½ Wochen lebe ich nun in Stuttgart. Der immerhin sechstgrößen Stadt in Deutschland. Und wenn es auch nur ein östlicher Stadtteil ist, in dem ich wohne, so fühle ich mich doch schon ganz schön „Mittendrin“. Braucht man da eigentlich ein Auto … also ein eigenes? stadtmobil, VVS und Co. – Mobilität in Stuttgart weiterlesen

Diagnose: Sozialphobie

Am Morgen des 2. Aprils dieses Jahres lag im Mühlhäuser Ortsteil Pfafferode noch einiges an Schnee. Woher ich das jetzt noch so gut weiß? An diesem Morgen habe ich mich freiwillig in das dortige Ökumenische Hainich Klinikum begeben. Genauer gesagt ins Haus 6, die Station für „Angst und Zwang“ der psychiatrischen Abteilung … also in die Psychiatrie. Insgesamt war ich dann fast 9½ Wochen dort. Diagnose: Sozialphobie weiterlesen

Ich bin dann eine Zeit lang weg

Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ich werde morgen für ein paar Wochen in eine Klinik gehen. Derweil werde ich hier die Kommentarfunktion deaktivieren und auch ansonsten im Netz recht wenig unterwegs sein.

Ich will die Gründe, warum ich in die Klinik gehe, jetzt hier nicht ausbreiten. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Ursache.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich werde ich nach meiner Rückkehr hier einen Bericht einstellen.

Seid lieb zu einander und bis bald, Zellmi.

PS: Das ist kein April-Scherz … leider.

Ein Aufschrei gegen den Alltagssexismus

Kurz die Vorgeschichte zu diesem Beitrag: In den letzten Tagen kam es bei Twitter mal wieder zu einem so genannten Mem. Bei einem solchen Mem kocht im übertragen Sinn in kurzer Zeit ein Thema so richtig hoch. Hat es auch eine gesellschaftliche bzw. politische Relevanz, findet diese Mem auch in den Nachrichten einen Widerhall. Damit sich im Chaos der Twitter-Nachrichten (Tweets), die zueinander gehörenden Beiträge auch finden, gibt es bei einem Mem immer ein gemeinsames Schlagwort, dem bei Twitter dann immer ein so genanntes Hash-Zeichen (#) vorangestellt wird. Im Twitter-Slang heißt diese Schlagwort dann Hashtag. In diesem Fall war der Hashtag #aufschrei. Ein Aufschrei gegen den Alltagssexismus weiterlesen

Gestatten: Mein neuer Begleiter, Tinnitus.

Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun dieses Ohrgeräusch, bin deshalb seit gut vier Wochen in Behandlung. Leider ohne Erfolg. Es pfeift. Immer. Mal lauter, mal leiser … und doch immerzu. Ich versuche ruhig zu bleiben. Gelassen damit umzugehen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Stille ist besonders schlecht. Lärm auch. Aber monotone Geräusche helfen. Ich habe mir drei CDs gebrannt: eine mit Gewitter, eine mit Sommerregen und eine mit Kaminfeuer-Knistern. Zum Einschlafen. Zum Konzentrieren. Gestatten: Mein neuer Begleiter, Tinnitus. weiterlesen