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Kategorie: Erlebtes

Stuttgart Reloaded

Was sich lange anschickte, ist vergangene Woche Realität geworden: Ich lebe wieder im Südwesten der Republik, genauer gesagt im Stuttgarter Osten. Als Zwischenlösung noch ohne Natali, die nach wie vor bei ihrem Vater wohnt, dafür aber bei unserer lieben Freundin Paula … 2er WG.

Diagnose: Sozialphobie

Am Morgen des 2. Aprils dieses Jahres lag im Mühlhäuser Ortsteil Pfafferode noch einiges an Schnee. Woher ich das jetzt noch so gut weiß? An diesem Morgen habe ich mich freiwillig in das dortige Ökumenische Hainich Klinikum begeben. Genauer gesagt ins Haus 6, die Station für „Angst und Zwang“ der psychiatrischen Abteilung … also in die Psychiatrie. Insgesamt war ich dann fast 9½ Wochen dort.

Ich bin dann eine Zeit lang weg

Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ich werde morgen für ein paar Wochen in eine Klinik gehen. Derweil werde ich hier die Kommentarfunktion deaktivieren und auch ansonsten im Netz recht wenig unterwegs sein. Ich will die Gründe, warum ich in die Klinik gehe, jetzt hier nicht ausbreiten. Es handelt sich allerdings nicht um eine körperliche Ursache. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich werde ich nach meiner Rückkehr hier einen Bericht einstellen. Seid lieb zu…

Gestatten: Mein neuer Begleiter, Tinnitus.

Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun dieses Ohrgeräusch, bin deshalb seit gut vier Wochen in Behandlung. Leider ohne Erfolg. Es pfeift. Immer. Mal lauter, mal leiser … und doch immerzu. Ich versuche ruhig zu bleiben. Gelassen damit umzugehen. Mal gelingt mir das besser, mal schlechter. Stille ist besonders schlecht. Lärm auch. Aber monotone Geräusche helfen. Ich habe mir drei CDs gebrannt: eine mit Gewitter, eine mit Sommerregen und eine mit Kaminfeuer-Knistern. Zum Einschlafen. Zum Konzentrieren.

Kein Mensch ist illegal – Flüchtlingsmarsch macht Station in der KoWa

Derzeit sind ein paar Dutzend Menschen unterwegs, um gegen den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland zu protestieren. Das tun sie indem sie von Würzburg nach Berlin marschieren. Pikant daran ist, dass einige der Protestierenden selbst Flüchtlinge sind, die damit gegen die so genannte Residenzpflicht verstoßen.

Nun ist es August … ein kleiner Rückblick in die vergangenen Monate

Nun ist es August. In der KoWa ist Sommerpause angesagt. Einige touren in der Weltgeschichte umher, die Kneipe hat die nächsten drei Wochen zu, unsere Plena sollen in abgespeckter Form oder gar nicht stattfinden und die Turbulenzen der vergangenen Wochen sind vorübergezogen. Auch wenn sie noch deutlich nachwirken. Vor allem in mir drin.

Der Mann im Waschmaschinen-Raum

Laut der Anleitung unserer einen Waschmaschine, dauert das Eco-Waschprogramm bei 40°C 135 Minuten. Nachdem ich die Maschine mit meiner Wäsche um 13:05 Uhr gestartet hatte, ging ich um 15:20 Uhr hinunter in den Waschmaschinen-Raum im Erdgeschoss, um dort auf einen mir unbekannten alten Mann zu treffen, der gerade meine Wäsche aus der Maschine geholt hatte.

Los ging’s

Mir ist es an dieser Stelle sehr wichtig, zu meiner Zeit auf dem Los Geht’s, welches über Pfingsten auf einem alten Gutshof in Oberkaufungen stattfand, mehr zu schreiben, als dass es klasse und eine tolle Erfahrung war. Doch muss ich jetzt erst einmal sagen, dass das Los Geht’s wirklich klasse war und eben auch eine tolle Erfahrung.

Musik-, Lyrik- und Satire-Tipp: Dota und die Stadtpiraten

Beeindruckt von Konstantin Weckers Lied Sage Nein!, welches ich auch erst letztes Jahr via Deutschlandradio Kultur kennenlernen durfte, machte ich mich vor ein paar Monaten im Web auf die Suche nach Künstlern und Künstlerinnen, die ihre Musik mit inhaltlich gehaltvollen Texten zu würzen wissen. Irgendwie bin ich dabei auf die Kleingeldprinzessin Dota und ihre Stadtpiraten gestoßen. Genauer gesagt, auf das Lied Immer die Anderen, welches ich dann auch gleich mal bei Amazon als MP3 kaufen musste.